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Musik hören im Internet?

Bei Pop-Musik ist das wohl keine Frage. Aber klassische Musik?

Das geht gut, aber um die Qualität muss man sich etwas kümmern. Schiefgehen kann es an drei Stellen:

  • Qualität der Quelle
  • Qualität der Übertragung
  • Qualität der Ausgabe

 

Qualität der Quelle

YouTube (kostenlos) liefert in seinen Video-Downloads inzwischen sehr gute Qualität aus. Natürlich muss der Upload auch gut sein - es gibt sowohl Küchen-Aufnahmen als auch erstklassige Studio- und Konzert-Aufnahmen.

Digital Concert Hall (meist kostenpflichtig) der Berliner Philharmoniker liefert in CD- und HD-Qualität.

 

Qualität der Übertragung

Hier hängt das meiste von der Übertragungsrate des Internet-Zugangs ab, von der sog. Bandbreite.

Ein DSL-Anschluss ans Internet sollte es schon sein, VDSL ist natürlich besser, besonders wenn es um Video-Qualität geht. Ein einfacher Telefonanschluss mit Modem (wenn es den überhaupt noch gibt) reicht nicht, auch nicht für nur-Audio.

Modernes WLAN  ist für die Netzverbindung über Funk im Haus im Prinzip ausreichend, man muss nicht mit dem Gerät am Netzwerkkabel hängen.

Wenn die Übertragung immer wieder stockt, könnte die Übertragungsrate des Internet-Zugangs oder WLAN zu gering sein. Wenn man  die Übertragungsrate der Quelle heruntersetzen kann, reicht es vielleicht aus und die Qualität ist noch ausreichend. Man muss es ausprobieren.

Allerdings: Es könnte aber auch sein, dass die Übertragung an der Auslieferungsseite stockt, weil zu viele Benutzer gleichzeitig darauf zugreifen. Dann stockt es nur mit dem einen Anbieter, mit anderen geht es aber. So ein Problem kann Monate dauern, wenn unzureichender Ausbau der Infrastruktur die Ursache ist. Das kommt auch "in den besten Familien" vor, wenn die Beliebtheit schneller gewachsen ist als es die Budgetplanung vorsah. 

 

Qualität der Ausgabe

Der eingebaut Laustprecher im PC, Laptop oder Handy reicht natürlich nicht.

Hier gibt es vier Möglichkeiten:

1. Anschluss an die HiFi-Anlage

2. Anschluss an ein Fernsehen mit HiFi-Ton

3. Kopfhörer

4. Aktivboxen

zu 1.: HiFi-Anlage

Das Normale ist ein Audio-Verbindungskabel zwischen Kopfhörerausgang des PC und "AUX-IN"-Eingang der Anlage. Moderne Anlagen bieten evtl. auch andere Möglichkeiten, insbesondere digitale Übertragungen.

zu 2.: Fernsehen mit HiFi-Ton

Wenn ein Fernsehgerät selbst an eine HiFi-Anlage angeschlossen ist oder selbst gute Lautsprecher besitzt, lohnt eine Ausgabe über das Fernsehgerät. Das geht am besten mit einer HDMI-Verbindung. Dazu braucht man am PC einen HDMI-Ausgang, am Fernsehgerät einen HDMI-Eingang und ein HDMI-Kabel zwischen beiden.

Vorteil: Bei Videos hat man die übliche Fernseh-Anordung und muss nicht auf einen PC-Bildschirm schauen.

zu 3.: Kopfhörer

Die Ohrstöpsel von iPhone, IPod, Walkman & Co. sind nicht geeignet.

Mindestens sollte es sein:

  • Sennheiser PX 100 (offen, andere hören leise Geräusche) (ca. 40 EUR)
  • Sennheiser PX 200 (geschlossen, andere hören nichts) (ca. 60 EUR)

Am oberen Ende der Preisskala liefert die beste Qualität:

  • Sennheiser HD 650 (offen) (ca. 350 EUR)

zu 4.: Aktivboxen

Es gibt sicher auch gut klingende Aktivboxen (Lautsprecher mit eingebautem Verstärker), mangels Erfahrung fehlt hier aber eine Empfehlung.